Follow   Twitter delicious Feedburner   Share      Twitter

 

Das Genitalherpes wird wie das Lippenherpes, durch Viren verursacht. Antikörper gegen Herpesviren haben viele Menschen im Körper, sie haben bereits eine oder mehrere Infektionen durchgemacht. Die typischen Symptome etwickel nur wenige Menschen.

Symptome

Bei der ersten Infektion sind wenige Tage nach der Ansteckung Rötungen, Juckreiz und wässrige Bläschen an Penis, Pobacken oder im Analbereich. Es können dazu noch leichtes Fieber, Kopf – und Muskelschmerzen sowie vergrößerte Lympfknoten in der Leistengegend auftreten. Innerhalb weniger Wochen verkrusten die Bläschen und heilen ab.
Verschwunden ist das Virus jedoch nicht, es ruht in Nervenzellen der infizierten Hautteilen. Hierduch können die Symptome immer wieder auftreten. Durch Stress, Sonnebestralung oder künstlicher UV bestrahlung und Übermüdung werden diese ausgelöst. Bei HIV Infizierten sind die Symptome häufig ausgeprägter.

Ansteckung

Beim Sex wird Herpes genitalis durch den Kontakt mit der Flüssigkeit aus den Bläschen (diese ist höchst infektiös) übertragen. Die Viren können jedoch auch durch Sperma oder Speichel übertragen werden, wenn auch die bläschen an den entsprechenden Körperstellen bereits abgeheilt sind.

Vermeidung

Kondome veringern nur das Risiko der Ansteckung beim Analverkehr. Ein wirklicher Schutz ist wegen der leichten Übertragung kaum möglich. Am besten auf die Symptome achten und gegebenenfalls ärztlich untersuchen lassen.

Behandlung

Virushemmende Medikamente können die Infektion eindämmen und hämmen, jedoch nicht heilen. Die Symptome treten daher immer wieder auf.