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Auslöser einer Candidose sind Candida-Pilze. Diese Hefepilze kommen überall vor und sind Teil unserer normalen Körperflora, der natürlichen Mischkultur aus Bakterien und Pilzen auf Haut und Schleimhäuten.

Symptome

Ist das Gleichgewicht gestört, z.B. bei einer Hormonumstellung in der Schwangerschaft oder durch Einnahme der Antibabypille, nehmen die Pilze überhand und werden lästig. Das passiert ebenso durch manche Medikamente, die das Abwehrsystem einschränken, z.B. Antibiotika oder Cortison. Psychische und partnerschaftliche Probleme können ebenfalls das Immunsystem schwächen und eine Pilzinfektion fördern.
Zeichen der Infektion sind gerötete und geschwollene Schamlippen, starker Juckreiz und Brennen in der Scheide, Ausfluss (weiß und bröcklig) und Schmerzen beim Sex. Vor allem Frauen leiden darunter.
Bei Männern äußern sich Pilzinfektionen oft nur durch eine gerötete, manchmal juckende Eichel mit kleinen Pünktchen.

Folgen

In besonders schweren Fällen können sich Pilzinfektionen über den ganzen Körper ausbreiten. Vor allem für Personen mit stark geschwächtem Immunsystem (HIV-Infizierte, Aids-Kranke, Drogenabhängige und Organempfänger) ist das eine Gefahr.

Ansteckung

Candida-Infektionen werden selten sexuell übertragen. Erst wenn die normale Bakterienflora gestört ist, kann es zum Überwiegen der Pilze und damit zur Erkrankung kommen. Dann können die Pilze auch sexuell übertragen werden.

Vermeidung

Wer Medikamente nehmen muss, die laut Beipackzettel eine Pilzinfektion fördern, kann versuchen, die normale Scheidenflora durch entsprechende Mittel (z.B. Milchsäurebakterien) zu stützen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Behandlung

Die Beschwerden einer Candida-Infektion können mit speziell gegen diese Pilze wirksamen Medikamenten behandelt werden.